Bülker Huk

Die Bülker Huk ist eine ins Meer reichende Landzunge, wo die Strander Bucht in die Eckernförder Bucht übergeht. An ihrer Spitze thront der Bülker Leuchtturm und bietet von der Aussichtplattform in 22m Höhe, einen traumhaften Blick auf die Ostsee, der Steilküste und dem Dänischen Wohld. Von dort sieht man die Riesen des Galeriewaldes, die auf dem hohen Steilufer ihre mächtigen Kronen gen Himmel recken. Im Landschaftsschutzgebiet bieten die Salzwiesen einen geschützten Abschnitt für Zugvögel.

Am Ende der Landzunge befindet sich ein idyllischer Aussichtspunkt mit Ausblick auf den Kieler Leuchtturm und Stoller Grund. 1715 wurde einige hundert Meter entfernt das schwer beschädigte schwedische Flaggschiff "Hedvig Sophia" bei der Seeschlacht zwischen Dänemark und Schweden auf Grund gesetzt.

Stohler Steilküste

Über die Bülker Huk gelangt man in nordwestliche Richtung über den Hatzberg zur Stohler Steilküste, die bis Krusendorf eine gewaltige Abbruchkante darstellt. Hier verläuft am Ufer der Europäische Fernwanderweg E1, der vom Nordkap bis Süd-Italien verläuft. Die Ostsee nagt hier stets bei Oststürmen am Hangfuß und spült immer wieder große Gletschersteine aus der bis zu 30m hohen Wand heraus. Vereinzelt führen austretende Grundwässer zu Erosion, so dass natürliche Wege wieder ins Landesinnere führen.

Am breiten Geröllstrand wechseln sich sandige Abschnitte mit steinigen Bereichen ab. Hier findet man schönes Gletschergestein aus Skandinavien und vereinzelt etwas Bernstein. Die Stohler Steilküste ist ein EU-Vogelschutzgebiet, da viele Vogelarten die steilen Wände zum Bau ihrer Nester bzw. den Flachwasserbereich nutzen.

Fuhlensee

Der Fuhlensee, direkt an der Fördestraße K17 gelegen, steht seit 1993 unter Naturschutz. Der 43 ha große Niederungslebensraum dient der nachhaltigen Sicherung einer ausgeprägten, stark fortgeschrittenen Verlandung. Die charakteristische Vegetationsabfolge ist aus artenreichen Röhrichten, einem fast geschlossenen Erlenbruchwaldgürtel sowie botanisch wertvollen Niedermoorwiesen aufgebaut. Der See gehört zur Bornhöveder Seenkette.

Das undurchdringliche sumpfige Gebiet gehörte historisch vermutlich zum westlichen Schutzgürtel des "Limes Saxoniae". Neben dem Eisvogel, der Kalkbinse, dem Breitblättrigen Knabenkraut und Sumpf-Farn, sind der Kleine Baldrian und Fieberklee hervorzuheben. Heute wird der See durch einen Angelverein bewirtschaftet. Am Nordende des Sees verläuft ein idyllischer Waldweg, der sogenannte "Verlobungsweg", der einen schönen Ausblick auf den See bietet.